Artgerechte Tierhaltung

Unsere Quellen

 

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Warum beziehen wir einen großen Teil unseres Geflügels aus Frankreich? Weil sich die Fermiers (Bauern) de Loué in dieser besonders klimatisch milden Region besonders hehren Zielen in der Geflügelzucht verpflichtet haben. Dazu gehören stets geöffnete, geräumige Stallungen ohne Stallpflicht, Auslauf der Tiere auf unbegrenzten Flächen nach Vorschriften der biologischen Landwirtschaft ebenso wie die Stärkung der tierischen Abwehrkräfte durch Naturheilkunde und die Eigenver-
pflichtung, ihre verbrauchte Ressourcen der Natur zurückzugeben (z.B. Pflanzung von Bäumen gegen drohende Erosionen, großflächige Solarzellen- und Winturbineninstallationen auf dem eigenen Gelände).
Und da unserer Meinung nach diese Art der Haltung und Zucht hierzulande – besonders in den benötigten Mengen – qualitativ noch ihresgleichen sucht, vertrauen wir dem Freilandgeflügel der Fermiers de Loué. Dieses Vertrauen kann sich schmecken lassen: Bei Gans, Ente, Hähnchen, Puten von Bachhuber.

Zum Weihnachtsfest ergänzen wir unser Geflügelangebot für unsere saisonalen Genüsse um Markeruper Gänse, Enten und Butterhähnchen (dem sogenannten Fettgeflügel) aus dem Hause Klingenhoff in Schleswig-Holstein, das ebenso auf Schnellmast verzichtet und seine Philosophie (tiergerechte Aufzucht bei viel Platz und Licht, ausgewogenes Futter und kurze Schlachtwege) für einen verantwortungsvollen Genuss lebt.

 

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Delta versteht Fleisch als Naturprodukt, das eben auch natürlich reifen muss. So versteht sich von selbst, dass nährstoffreiche Fütterung und vor allem artgerechte Haltung in der Natur die Ursprünglichkeit des Rindfleischs, das wir von Delta beziehen, erst ermöglicht. Das Feersisch Rind grast so in den Sommermonaten auf den jodhaltigen, saftig-satten Salzwiesen Norddeutschlands und bekommt selbst im Winter ausschließlich Heu, Gras und Getreide. Doch auch in der späteren Verarbeitung besinnt sich Delta auf Ursprünglichkeit: Durch die einst übliche, bis zu sechs Wochen andauernde Trockenreifung am Knochen (dry aged) verliert das Fleisch zwar rund 20 % seines Eigengewichts, bewahrt seinen Saft jedoch in seiner Reifehaut. Eine Tatsache, die sich geschmacklich bezahlt macht.
Auch das Pommersche Rind, das uns Delta aus Mecklenburg-Vorpommern und Polen zur Verfügung stellt, reift sorgsam in artgerechter Haltung und kommt dry aged in unsere Theken.

 

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Wie der Name es schon verrät, versteht sich die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall (BESH) als Vereinigung der (Hohenloher) Landwirte mit gemeinsamen Zielen. Die der BESH angeschlossenen 1.500 Höfe züchten Qualitätsfleisch, das von Öko-Test mit »sehr gut« bewertet wurde, und haben sich 2005 gleichsam um den Förderpreis »Pro Tier« verdient gemacht.
Das Schweinefleisch, das wir für Sie bei der Fleischerei Bachhuber von BESH beziehen, entstammt den »Mohrenköpfle« genannten Schwäbisch-Haller Landschweinen, einer in den 1980er Jahren nahezu ausgestorbenen Rasse, die durch die Hohenloher Bauern durch eine Zuchtinitiative erhalten werden konnte und mittlerweile als Schwäbisch Hällisches Qualitätsschweinefleisch g.g.A. eine geografische Herkunftsbezeichnung ist. Die Schweine mit der charakteristischen schwarzen Kopffärbung, die ihnen auch ihren Spitznamen gab, gelten als eine besonders robuste und stressresistente Rasse. Sie verfügen über größtmöglichen Freilauf auf den bäuerlichen Höfen, ihre Ställe sind hell, luftig und ausschließlich mit Stroh bestreut. Und wie es sich gehört, verzichten alle Bauern auch hier auf Masthilfsstoffe, Antibiotika und Gen-Tech-Food zugunsten der Fütterung von betriebseigenen Getreidesorten mit vitaminisiertem Futterkalk, regionalem Futter sowie Erbsen- und Bohnenschrot (zur Eiweißergänzung). Und selbst der Weg zur Schlachtung ist hier so kurz und damit schonend wie nur irgend möglich.

 

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Trotz nunmehr breiterer Aufstellung unserer sorgsam gewählten Bezugsquellen müssen unsere Kunden natürlich keineswegs auf die bewährte Neuland-Qualität aus besonders artgerechter Tierhaltung verzichten. Von zertifizierten Neuland-Bauern beziehen wir bei Bachhuber Lammfleisch sowie Rind- und Schweinespezialitäten aus sorgsamer Zucht mit ganzjährigem Freilauf sowie strengem Verzicht von Fixierung oder Anbindung, mit Fütterung ausschließlich regionaler Futtermittel ohne Verwendung von Gentechnik sowie Antibiotika und mit besonders kurzen Lieferwegen durch regionale Höfe.

 

Zu guter Letzt gehören auch kleine Höfe mit naturnaher und nachhaltiger Tierhaltung zu unseren Quellen, die um unsere Stadt herum für Öko-Landbau mit regionaler Verarbeitung und kurze Lieferwege einstehen.